EIN VOLLES PROGRAMM!

Jul
21
Sa
19:30 Sommer-Rätsel-Kneipe
Sommer-Rätsel-Kneipe
Jul 21 um 19:30 – 23:30
Das große Österreich-Quiz Eine lustige Kneipe für Jung und Alt, gestaltet von den Bundesbrüdern Goliath und Lufticus.
Jul
27
Fr
18:00 Genuss und Labung am Sommerabend
Genuss und Labung am Sommerabend
Jul 27 um 18:00 – 23:00
Speis und Trank in der Stiegl Ambulanz
Aug
5
So
11:00 Der Gestalter Wiens um 1900
Der Gestalter Wiens um 1900
Aug 5 um 11:00 – 14:00
Die Otto Wagner Ausstellung im Wien Museum Treffpunkt Eingang Wien Museum Anschließend: Erfrischung im Cafe Schwarzenberg.
Aug
12
So
18:15 Star Wars – Die Filmmusik auf de...
Star Wars – Die Filmmusik auf de...
Aug 12 um 18:15 – 20:30
Ein musikalisches Schmankerl für Genießer und Kenner. Siehe auch: www.diegoldenestunde.at. Treffpunkt: Jesuitenkirche, 1010 Wien Danach: Eis bei Zanoni & Zanoni am Lugeck.
Aug
17
Fr
17:00 Bootsfahrt und Wasserkneipe an d...
Bootsfahrt und Wasserkneipe an d...
Aug 17 um 17:00 – 22:00
Ein feuchtfröhlicher Tag Treffpunkt: Segelschule Hofbauer, 1220 Wien Informationen bei Bbr. Aurelius: daron.philipp@gmail.com // +43 664 750 05 127.
Aug
31
Fr
18:00 Altherren-Heuriger
Altherren-Heuriger
Aug 31 um 18:00 – 22:00
Das heitere Ende der Ferienzeit Wie immer bei Hengl-Haselbrunner, 1190 Wien, Plen.col. Wichtiger Hinweis:AH Winfried Völkl v. Iwan erhält das 100-Semester-Jubelband!
HINWEISE
+
Alle Veranstaltungen beginnen pünktlich und finden auf der Bude Ostariciae statt, sofern kein anderer Ort angegeben ist. Nicht ausdrücklich gekennzeichnete Abende gelten als „offiziös“; abweichende Termine und Beginnzeiten sind hervorgehoben. Alle beschließenden Versammlungen sind „offiziell“ oder „hochoffiziell“ und beginnen pünktlich. Die Tagesordnungen der Convente entsprechen der GO; allfällige Änderungen werden rechtzeitig bekannt gegeben. Die Convente finden ohne Damen und Gäste statt. Die „offiziellen“ und hochoffiziellen“ Veranstaltungen finden plen.col. statt. Auf ein entsprechendes Erscheinungsbild ist Wert zu legen. An den Altherrenabenden gibt ein Vertreter des AHV einen kurzen Bericht über aktuelle Ereignisse und wichtige Informationen. Die wissenschaftlichen Abende (AC) finden als Nichtraucher-Abende statt.

ÜBER UNS

 

Die katholische österreichische Studentenverbindung (K.Ö.St.V.) ist ein farbentragender Zusammenschluss von AHS- und BHS-Schülern. Ostaricia gehört dem Mittelschüler-Kartell-Verband (MKV) an. Dieser umfasst über 160 Verbindungen in ganz Österreich. Seine Mitgliederzahl beläuft sich auf über 17.000 „Kartellbrüder“. Ostaricia wurde am 8. Mai 1908 in Wien gegründet. Ihren Sitz hat die Korporation in der Alserstraße 25, 1080 Wien, unweit vom Universitäts-Hauptgebäude. Was dort gepflegt wird, lässt sich zunächst mit traditionellem studentischem Brauchtum umschreiben. Dieses gründet auf folgenden vier Prinzipien:

 

 

SCIENTIA
Wir wollen unseren intellektuellen Horizont erweitern. Das verlangt die Ausbildung zu selbstständigem, kritischem Denken. Dieses muss weit über die allgemeine Schulbildung hinausreichen. In Vorträgen, Schulungen, Seminaren, Diskussionen, Coaching - aber auch im alltäglichen Verbindungsbetrieb – bemühen wir uns um den Erwerb jener sozialen Kompetenz, die sich im Berufsleben heute gerne „Soft Skills“ nennt und das Heranreifen von Persönlichkeit ausmacht.
RELIGIO
Wir bekennen uns zu katholisch christlichen Grundsätzen im privaten und im öffentlichen Leben. Dazu gehören zu bestimmten Anlässen gemeinsame Gottesdienste. Viele von uns beteiligen sich einmal jährlich an einer Mariazell-Wallfahrt. Ebenso bekennen wir uns zu einer ökumenischen Geisteshaltung, die Fundamentalismen ausschließt. Dem Gebot der Nächstenliebe entsprechend fühlen wir uns zu besonderem sozialem Engagement verpflichtet.
AMICITIA
Lebensfreundschaft bedeutet uns, ein Leben lang für einander einzustehen und einander zu unterstützen. Freundschaft reift, indem sie gepflegt wird. Deshalb treffen wir uns jeden Dienstag und Freitag zu traditionellen Kneipen, Seminaren, Vorträgen, zu Partys, oder einfach zu gemütlichem Beisammensein auf unserer Bude in der Alserstraße. Darüber hinaus sind wir als MKVer mit unseren „Kartellbrüdern“ bundesweit verbunden – und nicht zuletzt mit Mädchenverbindungen, die zwar nicht zum MKV gehören, die aber in einem freundschaftlichen Verhältnis zu uns stehen.
PATRIA
Heimatliebe ist für uns das Bekenntnis zur souveränen Republik Österreich und zu ihrer besonderen Stellung im zusammenwachsenden Europa. Aus dem Leben in der Gemeinschaft erwächst für uns die Verpflichtung, demokratische Verantwortung zu übernehmen. Das verlangt von uns die aktive Mitgestaltung von Gesellschaft und Kirche.

Eine Studentenverbindung ist generationenübergreifend. Der Jüngste und der Älteste sind Bundesbrüder. Von ihnen sind die Studierenden – in der Regel Schüler aus verschiedenen AHS – die „Aktiven“. Deren Laufbahn beginnt als „Fuchs“. Sie bilden den Nachwuchs, der in das Verbindungsleben in Form einer Probezeit eingeführt wird.

Das Ende dieser Monate führt - nach einer Prüfung der Kenntnisse über die Korporation - zur „Burschung“ und zur Mitgliedschaft mit vollen Rechten und Pflichten. Jeweils fünf Burschen werden pro Semester als „Chargen“ in den Vorstand des Aktivenbetriebes gewählt. Sie organisieren verantwortlich die Programmgestaltung.

Nach der erfolgreichen Reifeprüfung bzw. der Matura wird der Bursch – diesen Titel behält er lebenslang – in die „Altherrenschaft“ der Korporation aufgenommen. Der „Alte Herr“ nimmt – im Rahmen seiner beruflichen Möglichkeiten – weiter am Verbindungsleben teil. Er steht den aktiven Bundesbrüdern mit seiner Erfahrung unterstützend zur Seite.

VORAUSSETZUNGEN FÜR EINE MITGLIEDSCHAFT
  • Bekenntnis zum katholischen Glauben und aktive - wenn nötig auch kritische - Teilnahme am Kirchenleben.
  • Bekenntnis zur Heimat Österreich innerhalb eines freien, geeinten, demokratischen Europa. Dies bedeutet zugleich Ablehnung von Nationalismus und Extremismus.
  • Besuch - oder bereits Absolvierung - einer maturaführenden Schule. Schulunterricht allein ist dem Interessenten an einer Verbindung allerdings zu wenig. Engagement in Bildung und Gesellschaft sowie Verantwortungsbereitschaft zählen zur persönlichen Grundhaltung.
  • Die Offenheit für echte Lebensfreundschaften, auf die sich bauen lässt, zählt zu den Voraussetzungen.
  • Interessenten sind männlich und haben eine Affinität zu studentischen Traditionen sowie zu studentischem Liedgut.

Interesse?

Wer zu uns kommen möchte, den erwartet eine etwa zwölfmonatige Probezeit als Fuchs.
Hier eröffnet sich die Möglichkeit, die Verbindung mit allem Für und Wider kennen zu lernen.
Nach dieser Zeit fällt die Entscheidung über eine offizielle Vollaufnahme.

Schreib uns!

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Schreib uns einfach an! Über das Formular oder über kontakt@ostaricia.at. E-Mails an Chargen oder Funktionäre leiten wir weiter.

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K.Ö.St.V. Ostaricia Wien

  • kontakt@ostaricia.at
  • www.ostaricia.at
  • Alser Straße 25
    1080 Wien

ALLES BEGANN VOR 110 JAHREN

Von 1907 bis heute - klick Dich durch unsere Verbindungsgeschichte!

Die Gründung

Die Gründung

Ostaricias Gründung geht bis ins Jahr 1907 zurück. Ein junger Gymnasiast namens Alfred Müller (vulgo Hildebrand) war begeistert von der Idee des katholischen Couleurstudententums und gründete mit seinen Freunden und Klassenkameraden die Schülerverbindung “Rugia”. Wie alle Schülerverbindungen, auch Pennalien genannt, musste auch Rugia geheim gehalten werden. Erst 1918 war es Schülern erlaubt einem Verein beizutreten.
Rugia drohte aufzufliegen. Daher löste man sie kurzerhand auf und gründete gleichzeitig eine neue Verbindung mit dem Namen “Ostmark” (welche später in “Ostaricia” unbenannt werden sollte).

Am 9. Mai 1908 feierte Ostmark ihren Gründungskommers. Bänder und Mützen übernahm man ebenso wie den Wahlspruch „Treu und wahr!“ von Rugia. Trotz der Startschwierigkeiten etablierte sich die Verbindung schnell und konnte viele neue Mitglieder gewinnen.

(Foto: li: Ostmark um 1920; re: Exkneipe am Leopoldsberg 1928)

Die Gründung des MKV

Die Gründung des MKV

In ganz Österreich existieren Studentenverbindungen. Auch katholische Mittelschulverbindungen, wie Ostmark. Einen vereinenden Dachverband zu gründen hatte man bereits zwei Mal versucht, jedoch erfolglos. Doch aller guten Dinge sind drei!

Es waren engagierte Ostmärker, welche ein umfangreiches Anschriftenverzeichnis mit insgesamt 114 katholischen Pennalverbindungen erstellten. Auf unserem 25. Stiftungsfest präsentierte man dieses Verzeichnis den interessierten Couleurstudenten anderer Verbindungen. Ostmarks tatkräftiger Senior, Jaro Sterbik-Lamina (v. Totila), führte weichenstellende Gespräche und kurze Zeit später beschloss man in Korneuburg die Verbandsgründung.

Am Katholikentag am 9.9.1933 wurde der Mittelschüler-Kartell-Verband (MKV) offiziell gegründet und umfasste damals schon 78 Korporationen (Heute sind über 160 Verbindungen Mitglied im MKV). Unser Bundesbruder Totila wurde der erste Kartellvorsitzende des MKV.


(Fotos: 25. Stiftungsfest Ostmark)

Ostmark wird Ostaricia

Ostmark wird Ostaricia

Als im März 1938 Österreich an das Deutsche Reich angeschlossen wurde, wurden alle Studentenverbindungen, also auch Ostmark, von den Nationalsozialisten verboten. Unser Verbindungsinventar wurde beschlagnahmt, Bundesbruder Totila für kurze Zeit inhaftiert. Jene, die treu zu Österreich standen, hatten es nicht leicht in dieser Zeit.

Die Ostmärker hielten während des Krieges bestmöglich den Kontakt. Nach dem Krieg gelang es 1947 die Verbindung wieder zu reaktivieren. Der Name „Ostmark“ ist nun tabu geworden, da die Nationalsozialisten das annektierte Österreich für einige Jahre in „Ostmark“ umbenannten. Unsere Verbindung benennt sich bei der Wiedergründung daher in „Ostaricia“ um.

Im Jahr 1954 zogen wir schließlich in unsere Bude in der Alserstraße 25 ein, in der wir auch heute noch sind. Tarock und Tischtennis zählte damals wie heute zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen auf der Bude.

(Foto: li: Umzug; re: Salamander)

Ostaricia wird 50

Ostaricia wird 50

Mit dem 50. Stiftungsfest 1958 ging die Ära des Wiederaufbaus zu Ende. Ostaricia hat die alte Stärke und das Ansehen einer Ostmark vor 1938 wieder erreicht. Bekannt war die Korporation damals als „Kartellverbindung“ - nicht nur im Wiener Stadtverband des MKV, sondern auch im MKV selbst haben wir uns immer wieder engagiert und eingebracht.

Nachdem wir bereits 1922 unsere erste Tochterverbindung, Asciburgia Oberschützen, gründeten, kam es 1960 zur Gründung der Tressenstein Bad Aussee als zweite Tochterverbindung.

In dieser Zeit war Ostaricia an vielen Reaktivierungen anderer Verbindungen beteiligt. Außerdem tauschten wir viele Freundschaftsbänder. Auch mit einer Verbindung in der Schweiz und einer in Deutschland.

Bundeskanzler Dr. Josef Klaus und Kabinettchef Dr. Alois Mock wurden in den 60ern das Ehrenband Ostariciae verliehen.

(Foto: li: Der junge Totila als Kartellsenior am Pennälertag; re: Bundesbruder Alois Mock)

Die erste OC-Wallfahrt

Die erste OC-Wallfahrt

1975 fand die erste Ostaricen-Wallfahrt nach Mariazell statt. Seitdem ist die Wallfahrt fixer Bestandteil des Ostaricen-Programms und versucht vor allem die Prinzipien Religion und Bundesbrüderlichkeit in den Vordergrund zu stellen.

Ostaricia zählte zu diesem Zeitpunkt fast 180 Mitglieder. Viele neue Mitglieder sind bereits die Söhne alter Ostaricen. Teilweise stellten diese Söhne ganze Chargenkabinette. Daran erkennt man deutlich, welch bedeutende Rolle die familiären Beziehungen in der Verbindung hatten und haben.

(Foto: li: Wallfahrt im Jahr 1982; re: Wallfahrt im Jahr 1984)

100 Jahre Ostaricia

100 Jahre Ostaricia

Das 100. Stiftungsfest 2008 wurde in der Wiener Hofburg geschlagen. Ein unvergessliches Fest welches lange in Erinnerung bleiben wird.

Seit über 100 Jahren hat Ostaricia nun Bestand. Sie zeigt damit, dass wir in ungebrochener Stärke und Widerstandskraft so wie eh und je existieren und beweist, dass die Richtigkeit und Gültigkeit unserer Prinzipien gegeben ist.

Politische Wirrnisse und gesellschaftliche Umformungen sind an Ostaricia aber nicht spurlos vorüber gegangen. Mehrmals hat die Korporation aber bewiesen, dass man vor allem in schwierigen Zeiten treu zusammensteht und stehts positiv in die Zukunft blickt.

2014 wurde Ostaricia “Verbindung des Jahres 2014” des MKV.

(Foto: li: Stiftungsfestommers in der Wiener Hofburg 2008; re: Verleihung des Preises zum Wettbewerb der Verbindung des Jahres 2014)

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OC-Wallfahrt

 

 

katholisch – österreichisch – farbtragend – nichtschlagend

Burschenband: grün-gold-rot mit grüner Perkussion
Fuchsenband: rot-grün-rot mit grüner Perkussion

Deckel: grüne Tuchmütze im Halbschlapp-Format

Wahlspruch: Treu und wahr!

Gründungstag: 9. Mai 1908